Friederike

Wann:
22. September 2019 um 13:00 – 16:00
2019-09-22T13:00:00+02:00
2019-09-22T16:00:00+02:00
Wo:
S-Bahnstation Breitensee/ Ludwig-Zatzka-Park
Meiselstraße 83
1140 Wien
Preis:
kostenlos

Programm

13.00 – 13.30 Konzertanter Aufbau
Pavel  Naydenov:  Chor
Einen Chor zu starten ist ein Vergnügen – aber auch eine Herausforderung. Ein Chor ist eine Manifestation kollektiver Arbeit. Der Chor als soziale Gruppe weist alle Aspekte der sozialen Struktur auf und Jede und Jeder versucht aktiv ihren/seinen Platz in diesem Puzzle zu finden. Und doch ist ein Chor mehr als nur eine Gruppe von Leuten, die sich zusammenfinden. Es geht darum, wie etwas durch kollektives Investieren von Zeit, Fähigkeiten und Vertrauen realisiert werden kann.Die Wurzeln chorischer Musik liegen in folklorischen, kollektiven, künstlerischen Praktiken. Zu früheren Zeiten kamen Menschen zusammen um zu singen. Sie besangen das Wetter, die Jahreszeiten, sangen über bedeutsame Lebens – Geschehnisse wie Geburt und Tod und es gab Gesänge die vor Unglück beschützen. Später entwickelten sich mit der Industrialisierung dann Arbeiter-Lieder und Stadt-Lieder. Der mächtigste Wert des kollektiven Singens besteht im Zusammenbringen von Menschen. Und über die Lust am Musizieren werden die Teilnehmenden so frei, ihre eigene Stimme zu erheben und freuen sich am Zusammensein mit Freunden in einer anregenden, künstlerischen Atmosphäre. Und wie steht es mit zeitgenössischer, chorischer Musik? Wie weit sind wir damit? Schaffen wir es, gemeinsam zu singen, unsere Differenzen zu vergessen und mehr auf die Dinge zu blicken, die uns belasten und das Leben erschweren?

 

13.30 – 15.30
Storytelling und Gespräche über neue öffentliche & kulturelle Räume im Bezirk mit Überraschungsgästen

 

14.30 – 15.00
Wolfgang Staribacher: Wienerlieder mit Schuss
Ich kümmere mich um die großen Melodien dieser Stadt, von Mozart bis Zawinul, von Hodina bis Heller, von Falco bis Qualtinger. Und auch die schönsten Wienerlieder: gründlich entstaubt, tiefer gelegt, umlackiert – gnadenlos groovy – mit radikalen Reharmonisierungen, die melodisch erleuchtete Improvisationslines ermöglichen. Und meine eigenen Lieder … „Wean, nur de Hälfte deiner Chuzpe hätt´ i gern, und dass ma ewig d´Schrammeln singen hör´n, mit die Äugerl voller Stern …“

15.30 – 16.00
Konzertanter Abbau
s. Text oben

—– —– —– —– —– —– —– Slacklining durchgehend —– —– —– —– —– —– —–